Fahrradflohmarkt an der Radstation am Halterner Bahnhof

Beim Fahrradflohmarkt an der Radstation am Halterner Bahnhof gab es am Samstag einige Schnäppchen. Viel Raum zum Handeln hab es allerdings nicht immer.

Fahrradflohmarkt an der Radstation am Halterner Bahnhof
Mecky Nowak suchte ein Zweitfahrrad. Das rote Damenrad aus der Fahrradstation gefiel ihr nicht schlecht. © Jürgen Wolter

„Ich suche ein Zweit-Fahrrad, eins das man auch mal draußen stehen lassen kann“, sagt Mecky Nowak. Beim Fahrradflohmark an der Radstation am Halterner Bahnhof liebäugelte sie mit einem roten Damen-Tourenrad: „Das könnte mir schon gefallen“.

Die Fahrradstation der Jugendwerkstatt des Halterner Caritasverbandes veranstaltet den Flohmarkt einmal im Jahr. „Er findet immer zu Beginn der Radsaison statt“, sagt Michael Halberstadt von der Jugendwerkstatt.

Räder im Winterhalbjahr überholt und instand gesetzt

„Wir nutzen die Gelegenheit, die Räder, die wir im Winterhalbjahr in der Werkstatt instand gesetzt und überholt haben, hier zu verkaufen. Außerdem geben wir privaten Anbietern die Möglichkeit, gegen eine geringe Standgebühr auch ihre Räder und Zubehör anzubieten.“

Diese Chance nutzte Bianca Meier, die extra aus Recklinghausen nach Haltern gekommen war. „Mein Freund hat mir von dem Flohmarkt erzählt“, berichtet sie. „Ich möchte gern das Rad meines Sohnes verkaufen, es ist für ihn inzwischen zu klein geworden“.

Wenig Handlungsspielraum

Die ersten fünf Räder hatte die Radstation bereits nach gut 20 Minuten verkauft. Viel Spielraum zum Handeln ließ Michael Halberstadt allerdings nicht. „Auch wenn die Räder gespendet wurden: Wir haben Ersatzteile erneuert und außerdem stecken eine Menge Arbeitsstunden darin“, sagt er.
Ab dem Herbst nimmt die Fahrradwerkstatt der Caritas am Halterner Bahnhof auch gern wieder Spendenräder entgegen, die von den Mitarbeitern in den Wintermonaten fürs nächste Frühjahr fit gemacht werden.

Text und Bild: Jürgen Wolter

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