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Wie ist pro anima entstanden?

Hilfe für Familien mit suchtkranken oder psychisch kranken Eltern in Haltern un Dorsten

Die Projektidee beruht auf einem gemeinsamen Interesse und Engagement der gemeinsamen Suchtberatungsstelle Haltern und Dorsten und dem örtlichen sozialpsychiatrischen Dienst.

Zunächst konnten wir in 2007 mit Geldspenden einiger Kirchengemeinden und einer städtischen Förderung ein kostenloses Reitprojekt für Kinder aus betroffenen Familien anbieten.

Dieses pädagogisch geleitete Freizeitangebot wurde von den Kindern und ihren Eltern gut angenommen. Es war jedoch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Kinder und ihre Eltern brauchten mehr Unterstützung!

Gemeindecaritas und ehrenamtlich tätige Frauen konnten für die Weiterführung der Projektidee begeistert werden.

Die Projektgruppe knüpfte Kontakt zu der Einrichtung ''Kipkel''  im Kreis Mettmann, die schon einige Jahre erfolgreich arbeitete. Kipkel wurde zum Modell.

Die Erfahrungen in der täglichen Arbeit mit betroffenen Familien, der Austausch mit örtlichen Einrichtungen der Gesundheits- und Familienhilfen, Weiterbildungen und ein kreisweites Präventivprojekt ''Kinder psychisch kranker Eltern'' der Fachhochschule Paderborn mit Professor Lenz bestärkten die Projektidee. Die betroffenen Kinder sollten nicht länger die ''vergessenen Kinder'' sein oder ''Die kleinen Helden in Not'', wie der Dachverband der Gemeindepsychiatrie sie nennt.

2008 lag das Konzept von ''pro anima'' vor, das seitdem in Kooperation mit dem Vestischen Gesundheitsdienst, der Gemeindecaritas, der Suchtberatung und Jugend- und Familienhilfe des Caritasverbandes Haltern am See umgesetzt wird. Träger ist der Caritasverband Datteln und Haltern am See e.V..

Die ''Aktion Mensch'' bewilligte im Oktober 2009 eine finanzielle Förderung über 3 Jahre. Mit Hilfe dieser großzügigen Zuwendung und vieler Spenden startete pro anima im November 2009 mit der konkreten Arbeit. Seit 2012 finanziert sich pro anima ausschließlich über Spenden.

Eine hauptamtliche Mitarbeiterin (Teilzeit) begleitet betroffene Kinder und deren Eltern aus Haltern.

Die Projektgruppe unterstützt die Mitarbeiterin in allen organisatorischen und fachlichen Angelegenheiten, in der Öffentlichkeitsarbeit und ist für die Spendenakquise zuständig.